List Paktula do Cara.

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Adam.55

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List Paktula do Cara.

Post autor: Adam.55 »

Witam! Uzyskałem przepisaną ze szwabachy treść listu Paktula do Cara. Treść została przepisana na dzisiejsze zasady pisowni w języku niemieckim, aczkolwiek google tłumacz po wklejeniu tekstu nadal sobie nie radzi i nic zupełnie nie rozumiem :/ czy ktoś jest w stanie przetłumaczyć te dwa listy tak, żeby były one zrozumiałe?

List 1
"Przdecz, 29.09.1704
Vergebens hatte August auf das große Hülfsheer gehofft welches der Zar ihm zuzuführen versprochen hatte. Endlich waren einige Regimenter Infanterie und Kosaken eingetroffen, welche unter Patkul‘s Befehl gestellt wurden; allein dieser macht dem Zar selbst keine erfreuliche Schilderung von dem traurigen Zustande dieser Truppen. Er schreibt ihm aus Przdecz den 29. September 1704: „Die Leute sind ganz dismuntiert und gehen einige fast nackend, welches zu Ew. Z.M. nicht geringem Nachtheil und Despektion gereicht. Ein Teil des Gewehrs ist sehr schlecht und ein Teil gar nichts nütze sodass Ew. Z.M. leicht urteilen können, wessen man sich gegen den Feind zu versehen hat, dessen wir stets müssen gewärtig sein. Ich kann Ew. Z.M. alleruntentänigst versichern, daß wegen dieses miserablen Zustandes der Regimenter allen rechtschaffenen Offiziers, welche nur einiges Absehen auf Ehre und Reputation haben, es sehr schwer wird, dabei auszuhallen und würden bereits Einige von denen, so ich engagiert, abgedankt haben, wenn ich nicht alle Mühe anwendete, sie zu vertrösten, dass mit ehestem eine Regularität in allem werde eingeführt werden und dass ich desfalls ehester Tage von Ew. Z.M. die Verordnung erwarte. Der König gibt mir genugsam zu verstehen, dass zwar in der Allianz, Artikel II versprochen worden wären zwölftausend Mann guter und wohlbewaffneter Infanterie; selbige ware aber weder in der Zahl komplett noch an Qualität für gut zu halten, weil sie nicht allerdings, insonderheit in importanten Mouvements [wichtigen Manöver] im Felde zu gebrauchen, woselbst wir gegen keinen geringen Feind stehen, und alle Kunst anwenden müssen, um etwas zu konservieren. Ich excusire [mache, werde es machen] solches nach meiner Schuldigkeit, so viel ich kann und vertröste den König allzeit auf das Beste und dass Alles in anderen Stand geraten auch alle nötige Anstalt werde gemacht werden. Was die Kosaken betrifft, so können Ew. Z.M. nimmer mehr glauben, wie schlecht und ein gut Teil unbewehrt sie sind sodass viele nichts weiter, als eine Keule mit sich führen Die anderen alle haben keinen Degen außer ihren Sottniken. Mit ihren Röhren (Schießgewehr) haben sie nicht die allergeringste Aktion wider den Feind verrichtet, sind auch nicht heranzubringen, man mag mit ihnen machen was man will. Hingegen sind ihre Räubereien im Lande nicht zu beschreiben, machen alle Leute schwierig, ruinieren uns selbst die Winterquartiere und sind sowohl denen, die sie kommandieren sollen als auch dem Könige und dem ganzen Reiche ein rechter Eckel, weshalb ich mich auch von ihnen losgemacht und dem General-Leutnant Brandt das Kommano gelassen habe, welcher aber auch ihrer müde ist und den König vielfältig ersucht hat, ihn davon zu erlösen"

List nr 2:
"Przdecz, 29.09,1704
Diejenigen, welche den Gang des Krieges und den Charakter Karl‘s zu beurteilen verstanden, waren schon längst nicht mehr darüber in Zweifel, und Patkul schreibt bereits den 29. September 1704 aus Przdecz an den Zar: „Ich kann nicht begreifen, wie der König von Polen wider sein sichtliches Interesse hat handeln und die Vereinigung mit Ew. Z.M. Armee hat verschieben können, als woran alles gelegen. Mich deucht es wird nichts Gutes daraus entstehen [?], dafern [sofern?] der König on Schweden herunter kommt, welches Gott verhüten möge.
Denn einmal ist gewiss, dass wir nicht werden dem Feinde die Stirn bieten können, und nach Litauen werden wir uns nicht ziehen, weil Sachsen ganz bloß und unbedeckt ist; auf solche Weise auch der König davon ganz abgeschnitten sein und von dort her weder Rekruten noch sonst den geringsten Zuschub haben würde“"

Pozdrawiam,
Adam
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